Auerhaus von Bov Bjerg

Dieses Buch hat mich vom Stil her ein bisschen an Edgar Rais Buch – Nächsten Sommer oder aber auch an Tschick erinnert. Es ist ein bezauberndes Buch über die Jugend, das wirklich für jedes Alter geeignet ist.

Die Geschichte von Bov Bjerg spielt in den frühen 80zigern, in einer Zeit, in der Jugend noch nicht von Handys, Computerspielen, ständiger Erreichbarkeit, Facebook etc. geprägt war. Eine Zeit, an die sich viele von uns noch gut erinnern können.

Es geht um eine Gruppe Jugendlicher, die an der Schwelle zum Erwachsensein stehen und das in einem Dorf, das von Langeweile und Spießigkeit kaum zu überbieten ist.

Sie erleben die erste Liebe, quälen sich damit (wie wir alle es getan haben) und begegnen den Tücken des Lebens – Abitur, Musterung, bösen Stiefeltern, der Einberufung und vielem mehr.

Doch das Leben ist nicht immer leicht und gerade dem jungen Frieder fällt es schwerer als anderen und er landet nach einem Selbstmordversuch in der Psychiatrie.

Nach seiner Entlassung geht Frieder mit seinen Freunden in das leerstehende Haus des verstorbenen Großvaters und sie gründen eine Wohngemeinschaft – das Auerhaus.

Was im Auerhaus und um das Auerhaus herum geschieht, möchte ich nicht verraten – nur so viel: Es ist komisch, zartbitter, skurril und echt – das Leben halt.

Viel Spaß dabei!

Bjerg, Bov
Aufbau Verlag GmbH & Co. KG
ISBN/EAN: 9783746632384
9,99 €
Kategorie:
Roman